| 13. Juni 2010 |
| 12:00 | bis | 13:00 |
| 12:00 | bis | 13:00 |
Liebe Mitglieder und Freunde der FDP Ludwigsburg,
liebe WM-Tipper,
morgen geht nun endlich die Fußballweltmeisterschaft los. Am Sonntag spielt dann auch die deutsche Mannschaft (aber erst um 20.30 Uhr).
Daher bleibt noch genügend Zeit für DAS Ereignis am Sonntag: die Mini-Fußball-WM im Ludwigsburger Jahn-Stadion. Um 12 Uhr geben sich ein paar Ludwigsburger „Promis“ (nennen wir sie lieber Vertreter des öffentlichen Lebens) die Ehre, ebenfalls in Fußballschuhen über den Rasen zu wetzen. Als Stadtrat spiele ich in dieser Mannschaft mit und würde mich über ein paar liberale Schlachtenbummler sehr freuen!
Übrigens steht die Veranstaltung auch unter dem Motto der Integration – es gibt u.a. türkische und afrikanische Spezialitäten. Also, lassen Sie den Herd aus, genießen bei schönem Wetter ein paar Köstlichkeiten und amüsieren sich über den Amateurfußball
Wir sehen uns dann am Sonntag um 12 beim Fußball im Jahn-Stadion.
Herzliche Grüße, und einen spannenden WM-Start wünscht
Ihr Martin Müller / Dein Martin.

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Am 9. Juni fand deutschlandweit ein Aktionstag “Bildungspatenschaften direkt” statt – mehr dazu auch hier. In Ludwigsburg wurden am Nachmittag insgesamt sieben Projekte vorgestellt, u.a. Netzwerk Integration/Lern- und Spielclub e.V., KiFA Kinder- und Familienbildung, Vorlesepaten und Lernpaten.
Bei allem Respekt für die verschiedenen Engagements und Initiativen hat mich am meisten “Jugend für Jugend” begeistert. Jugendliche, die selbst relativ gut durchs Leben kommen – gute Schulnoten schreiben, eine Lehre gefunden haben, oder inzwischen gar studieren -, helfen Hauptschülern, denen dies eben nicht so gut gelingt. Immer samstags finden die treffen statt. Es wird Nachhilfe in allen Fächern gegeben, aber auch persönliche Hilfe geboten. Toll! Diesen Jugendlichen kann man nur danken und seinen Respekt zollen.
Und was kann ich tun? Als Stadtrat und Fan von ehrenamtlichem Engagement wurde mir wieder einmal bewusst, dass es zu den Aufgaben der Lokalpolitiker gehört, sich näher mit den verschiedenen Initiativen zu beschäftigen, vor allem aber auch dafür zu sorgen, dass diese in der Bevölkerung bekannt sind. Denn wie immer, lebt die Initiative von Leuten, die sich dafür einsetzen – “Nachwuchs”, also immer wieder neue Unterstützer zu gewinnen, ist daher unbedingt notwendig. Liebe Stadtratskollegen: es muss ja nicht immer gleich die eigene Zeit sein, die man zur Verfügung stellt, aber die Projekte und Initiativen in der Öffentlichkeit bekannter zu machen und als Multiplikator zu unterstützen, gehört nach meinem Verständnis durchaus zu den Aufgaben eines Kommunalpolitikers. Ich will dies künftig gerne noch mehr tun und lade die Projektverantwortlichen ein, sich mit Vertretern des Gemeinderates immer wieder auszutauschen sowie Themen aktiv an die Vertreter des Gremiums heranzutragen.
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Zig Millionen Menschen engagieren sich ehrenamtlich in Deutschland. Dies wird sich hoffentlich auch beim Trend zur Individualisierung unserer Gesellschaft nicht ändern.
Welchen Stellenwert ehrenamtliches Engagement hat, muss jedoch jeder für sich selbst entscheiden. Schließlich wird die “persönliche Belohnung” – das Glücksempfinden oder welche Motivation auch immer hinter dem Engagement steckt – von jedem Individuum unterschiedlich gesehen. Dies gehört zum Freiheitsanspruch in unserer Gesellschaft. Also, nicht das Schielen auf den Anderen ist wichtig, sondern das persönliche Glücksgefühl.
Dafür können Menschen mit besonderem Engagement jedoch immer wieder belohnt werden – so z.B. auch von dem Bündnis für Engagement. Unter www.geben-gibt.de können Sie Einzelpersonen, oder auch Institutionen für eine Auszeichnung vorschlagen. Machen Sie doch mit! Schlagen Sie engagierte Personen, die es aus Ihrer Sicht verdient hätten, für den Preis vor. Hier geht es direkt zum Vorschlagsformular.
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Die FDP steht momentan wirklich nicht besonders hoch im Kurs – Wolfgang Gerhardt liegt bei den Vorschlägen für mögliche Nachfolger von Horst Köhler auf BILD.de von elf vorgeschlagenen Personen auf dem letzten Rang. Ausgerechnet die rasende Margot wird nach vorne gewählt – die Deutschen wollen eben doch Gesetzesbrecher an der vordersten Front. Oder aber es hat nicht nur Horst Köhler, sondern eine satte Mehrheit der Deutschen keine Lust mehr auf Politik?
Es ist bedauerlich, dass eine Person wie Horst Köhler so reagiert. Total überzogen und fast schon ein bisschen kindisch. Ich habe dafür kein Verständnis, nur eine Erklärung: es macht halt einfach keinen Spaß, sich mit Dummschwätzern rumärgern zu müssen. Horst Köhler resigniert und leistet damit den Dummschwätzern einen riesen Dienst. Es werden noch weniger Menschen mit Überzeugung UND Anstand in die Politik gehen wollen. Deutschland braucht eine neue politische Kultur – und die meisten Politiker erst mal ein Knigge-Seminar!
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| 14. Juni 2010 |
| 19:30 | bis | 21:30 |
Zunehmende Gewalt an Schulen, randalierende Jugendliche, immer jüngere Straftäter und jugendliche Wiederholungstäter, Alkohol- und Drogenmissbrauch – die Zahl der Berichterstattungen dazu nimmt stetig zu. Oder kommt uns da nur so vor?
Was macht eigentlich die Stadtverwaltung, um gegenzusteuern bzw. um präventiv gegen kriminelles Verhalten vorzugehen?
Gertrud Selig von der Stadt Ludwigsburg (Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement und zuständig für das Thema kommunale Kriminalprävention sowie das Projekt Notinsel) berichtet über ihre Arbeit und aktuelle Herausforderungen. Die Veranstaltung finden im TSV-Vereinsheim in Eglosheim statt.
Die vollständige Einladung können Sie hier herunterladen.
Auf Ihr Kommen freue ich mich sehr.
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