Zusammen mit Harald Leibrecht MdB zum Gespräch bei ERA Internationale Spedition
Begleitet vom Bundestagsabgeordneten Harald Leibrecht traf ich mich mit dem Geschäftsführer des Verbands Spedition und Logistik Baden-Württemberg, Andrea Marongiu, und dem geschäftsführenden Gesellschafter der ERA Internationale Spedition, Timo Conrad, zum Gespräch über die Herausforderungen der Logistikbranche. Themen wie LKW-Durchfahrtsverbote, Feinstaubverordnung, Mautgebühren stehen oft im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. „Damit beschäftigt sich die Branche zwar auch, aber wir kennen aktuell noch ganz andere Herausforderungen“, so Andrea Marongiu aus Sicht des Verbandsgeschäftsführers. Und Timo Conrad konkretisiert: „Wir haben massive Probleme, geeignetes Personal zu finden. Der Fachkräftemangel trifft auch unsere Branche.“
Ebenfalls ein wichtiger Punkt in unserer Diskussion: die Behandlung der Mautgebühr. Verbandsgeschäftsführer Marongiu erläuterte, dass die Maut vom Finanzamt als Miete betrachtet würde. Mietzahlungen wiederum werden bei der Ermittlung der Gewerbesteuerzahlungen berücksichtigt. Hier fordert der Verband dringend Korrekturen, zumal auch noch eine in den Bundesländern uneinheitliche Anwendung der Regelung erfolgt, wie die Logistikvertreter schildern. Harald Leibrecht und ich haben zugesichert, dieses Thema aufzugreifen und sich um Lösungen zu bemühen. „Die FDP steht für unbürokratische Regelungen und die Förderung der mittelständischen Wirtschaft“, so lautet mein Credo.
Zum Abschluss des Treffens streiften wir noch das Thema Binnenschifffahrt. „Meistens denken die Leute immer nur an LKW-Verkehr, Abgase und Lärm vor der eigenen Tür, wenn sie über Logistik sprechen“, so Timo Conrad aus Sicht des Logistikanbieters. Für uns geht es jedoch um den Mix der Verkehrsträger. Und in diesem Zusammenhang fordert Verbandsgeschäftsführer Marongiu, dass die Neckarschleusen dringend ausgebaut werden müssen, damit der Schiffsverkehr dort zukunftssicher gemacht werden kann. Für die gängigen Binnenschiffe reichen die aktuellen Schleusenlängen nicht aus. „Es macht doch keinen Sinn, die Ladung in Mannheim zu löschen und auf LKWs zu verladen, wenn auch eine Lieferung weiter flussaufwärts über den Neckar möglich wäre“, begründet Marongiu die Forderung. Harald Leibrecht und ich pflichten ihm auch in diesem Punkt bei und versprechen, die Forderung weiter zu verfolgen.
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10. März 2011 um 18:55
Guten Tag, Herr Müller. Kann es sein, dass Sie das “Dauerthema Strasse:Schiene” ausgelassen haben? Das wäre mit Blick auf Stuttgart 21 und vor allem auf Baden 21 dringend zu behandeln. Mir ist noch nicht einmal der politische Wille klar: Präferiert die Branche die Strasse und schickt bald die 60-Tonner ins Gefecht? Oder wird die Schiene vorgezogen – und auch dort von der Banche neues rollendes Material in den Verkehr gebracht? Was kann der Staat von der Branche fordern?
Können Sie diesen Kommentar an Ihre Gesprächspart-ner weiterleiten und eine Stellungnahme hier auf “müller-fdp.de” anstossen? Danke.
Mit besten Grüßen Jörg Seebaß
10. März 2011 um 19:50
Hast du noch naehere Informationen dazu ?
13. März 2011 um 23:09
Mahlzeit! Ich vermisse den Gefaellt mir Button?